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30 June 2013 @ 05:09 pm
So ein bißchen Startrekig..  
Titel: Bones 1.0.1
Mitwirkende: Jim/Bones, Stimme aus dem Off
Wortanzahl: 980 oder so
Altersfreigabe: FSK 12, weil, es ist nichts wirklich plastisches. Finde ich.
Warnungen/Anmerkungen: Ich hab das eben schnell getippt. Ina hat mich daran erinnert, dass ich ihre Geschichte weiterlesen soll, ich hab angemerkt, dass die Schrift etwas klein ist, wir kamen ein wenig auf meine Mutter zu sprechen. Meine Mutter und Lesen. Meine Mutter liest nur eine Sorte Bücher. Zack, Bumm, eine auf dem Kopf, Inspiration ist dann wieder lachend davongelaufen und hat mich hiermit sitzen gelassen. Dementsprechend unausgereift ist es. Und halt kurz. Aber länger krieg ich ja eh nie hin..es sei denn, es ist die Einleitung.


Wie werde ich glücklich mit meinem Doktor?

Dies ist kein Selbsthilfebuch. Dies ist keine Anleitung zum Glücklichsein. Dies ist auch kein Leitfaden durch Ihr Liebesleben. Dies ist keine Beihilfe zum richtigen Leben. Dies ist keine Do-to-Liste, die Sie einfach abhaken können, um am Ende endlich mit sich selbst, Ihren Gefühlen und Ihrem Liebsten im Reinen sein zu können. Dies ist auf gar keinen Fall ein Sexratgeber.

Dies ist einfach nur ein gemeinsames Überlegen, das Ihnen vielleicht ein bisschen auf die Sprünge helfen wird. Oder auch nicht. Sie müssen es nicht einmal lesen. Dass Sie es in die Hand genommen haben, sagt schon viel über Sie aus. Dass Sie es in die Hand genommen haben, zeigt schon, dass Sie etwas in die Hand nehmen wollen. Ihren ersten Schritt haben Sie schon getan.



Was ist der zweite Schritt?

Sie sind also verliebt. Und Sie wissen nicht, wie Sie damit umgehen sollen. Vielleicht sind Sie sich unsicher, ob es tatsächlich Liebe ist. Vielleicht ist es ja nur Lust. Vielleicht möchten Sie Ihrem Doktor nur die Uniform vom Leib reißen und jede einzelne Stelle an seinem Körper ablecken. Auch die verborgenen.

Vielleicht verwechseln Sie Liebe mit dem Bedürfnis, ihn tief in sich aufzunehmen und seine Hitze in Ihnen zu spüren. Vielleicht können Sie an nichts anderes denken als an seinen verschwitzten gestählten Körper, der sich an Ihren presst.

Vielleicht sollten Sie in diesem Fall einfach mal kalt duschen und gucken, was Sie dann noch empfinden..



Und wenn die Dusche nicht geholfen hat?

Wenn Sie immer noch in seine dunklen, missbilligenden Augen starren und in ihnen versinken möchten, dann ist es eventuell doch mehr als nur Lust, die Sie für Ihren Doktor empfinden.
Schön, dass wir das jetzt klären konnten.

Während Sie sich also die kühlenden Wasserperlen mit Ihrem flauschigen Badetuch von Ihren Bauchmuskeln tupfen, können wir uns Gedanken darüber machen, wie wir des weiteren vorgehen.

Ihnen wird also schwummerig, wenn Sie neben Ihrem Doktor stehen. Sie bekommen Schmetterlinge im Bauch, wenn er Ihren Namen sagt. Ihr Herz macht einen kleinen Sprung, wenn er Sie ansieht. Oder bleibt stehen, wenn er Sie berührt. Was die wöchentliche Untersuchung immer etwas schwierig gestaltet. Sie könnten sich eventuell etwas seltener in Lebensgefahr begeben, dann wären diese ewigen Besuche in der Krankenstation auch nicht mehr nötig.

Wie, Sie haben den Verdacht, dass Sie sich absichtlich wehtun, damit Ihr Doktor Sie mal wieder an möglichst vielen Stellen berühren kann?

Nun denn, dann ist die Situation wirklich ernst. Sie können so nicht mit sich selbst und Ihrem Leben umgehen. Für Ihren Doktor ist es bestimmt auch nicht angenehm, Sie immer wieder zusammenflicken zu müssen. Haben Sie sich vielleicht schon einmal Gedanken darüber gemacht? Was Ihre leichtsinnige Art für einen Schaden an Ihrem Doktor anrichten kann?

Das habe ich mir gedacht.



Was, wenn mein Doktor für mich das Gleiche empfindet?

Dies wird etwas kompliziert werden. Für Sie. Sie müssen nämlich einmal den Blick von sich selbst abwenden und auf Ihren Doktor achten. Hoffentlich können Sie die Disziplin dazu einmal kurz aufwenden.

Wie verhält sich Ihre Doktor in Ihrer Gegenwart? Er wird oft wütend und schreit Sie an? Könnte dies aus Besorgnis um Sie sein? Er versucht dauernd, Sie in Ihren Unternehmungen auszubremsen? Aber wenn Sie ihn am Arm packen und so Sachen sagen wie „Es ist wichtig.“, unterstützt er Sie selbst bei den halsbrecherischsten Ideen? Er stärkt Ihnen stets den Rücken und setzt sich bei spitzohrigen Sturhälsen für Sie ein? Wenn er Sie anblickt, bohrt sich sein Blick in Ihre Augen und Sie haben das Gefühl, er blickt Ihnen tief in Ihre Seele?

Für mich klingt das, als hätten Sie eine Chance.



OMG, was mache ich jetzt?

Als erstes ziehen Sie sich bitte an. Wir erinnern uns, Sie stehen immer noch im Adamskostüm im Badezimmer. Dass Sie gerade losstürmen wollten, ist also keine gute Idee. Es sei denn, der Doktor steht in Ihrem Quartier. Aber das passiert leider höchst selten, Sie beide sehen sich schließlich oft genug auf der Krankenstation.

Nachdem Sie sich also Ihre Uniform übergestreift haben, begeben Sie sich auf die Suche nach Ihrem Doktor. Ich schlage die Krankenstation als ersten Anlaufpunkt vor. Es wird eine schöne Überraschung für Ihren Doktor sein, dass Sie sich dort einmal in völlig unverletztem Zustand einfinden.

Wenn es Ihr Glückstag ist, wird er alleine vor seinem Computer stehen und die Daten Ihrer letzten Untersuchung prüfen. Wir wollen doch keine peinlichen Situationen mit Schwester Chapel oder Mr. Spock.



OMG, was wenn er doch nicht dasselbe für mich empfindet?

Diese Selbstzweifel sind jetzt völlig unangebracht. Machen Sie sich mal keine Sorgen, er wird schon dasselbe empfinden. Das spüren Sie doch.



Okay, ich glaub, ich schaff's, ich glaub, ich schaff's.

Wenn Sie also mit hochrotem Kopf in den Raum stürmen und kurz vor ihm stehen bleiben, um sich dann verlegen über die Haare zu streichen, wird Ihnen die Abwesenheit anderer Personen alles weitere doch etwas erleichtern.

Wenn Ihr Doktor Sie dann am Arm packt und besorgt fragt, ob alles mit Ihnen in Ordnung ist und Sie um Himmels willen etwas sagen sollen, bevor er noch wahnsinnig wird. Wenn Sie in dieser Situation nichts anderes können als ihm in die Augen zu blicken und zu hoffen, dass er Ihre Gedanken lesen kann, weil Sie zuviel Angst haben, dass er doch nicht dasselbe für Sie empfindet. Wenn er Sie dann bei beiden Armen packt und etwas schüttelt. Möchte ich Sie am liebsten in den Hintern treten.

Wir hatten doch darüber gesprochen. Sie sind verliebt. In Ihren Doktor. Und damit Sie sich nicht aus Liebe zu ihm umbringen, müssen Sie ihm das so langsam mal verklickern. Ich empfehle, dass Sie das einfach auf Ihre Ihnen eigene und auch durchaus charmante direkte Art tun. Schließlich hält er Sie schon so gut wie im Arm. Stecken Sie ihm einfach die Zunge in den Hals.

Dass er sich nicht wehrt und Sie enger an sich zieht, wundert mich jetzt nicht.

Ach, ich liebe ein Happy End.



 
 
 
belare: Grinchbelare on June 30th, 2013 03:36 pm (UTC)
Input. Es kommt nur auf den Input an.

Dumm ist nur, dass mich immer auf halbem Wege dann die Lust verlässt und ich mich zum Schluß zwingen muss..
uenauena on June 30th, 2013 03:44 pm (UTC)
Wohingegen ich einen gewissen Plan habe, und dann nicht aufhören kann, wenn das Ziel erreicht ist. Passiert mir immer wieder.